Hinter Blumen Machen Glücklich steckt Lea-Marie Papesch – Farmerfloristin, Staudengärtnerin und Gartenplanerin aus Wilhelmsdorf in Oberschwaben. Sie baut regionale, saisonale Schnittblumen pestizidfrei an und bindet sie zu Sträußen, die die Schönheit jeder Jahreszeit widerspiegeln. Ihre Blumen gibt es ab Hof, auf dem Markt und auf Vorbestellung. Daneben plant und begleitet sie Gärten, die lebendig sind, Artenvielfalt fördern und langfristig Freude machen.
Herzstück ihres Schnittblumenanbaus ist eine ehemalige Gärtnerei in Wilhelmsdorf, die vor rund 25 Jahren schloss und seither einen langen Dornröschenschlaf gehalten hat. Wo einst Rosen, Blumen und Gemüse wuchsen, haben sich Wildkräuter, Gräser und Brennnesseln ausgebreitet, zwischen alten Gewächshäusern wachsen längst Bäume. Stück für Stück schafft Lea-Marie auf 700 m² Platz für ihre Schnittblumen – ohne den wilden Charme zu zerstören, denn genau der macht diesen Ort so besonders. Beim Binden denkt sie immer an die Person, für die der Strauß bestimmt ist: Farben, Formen und Stil stimmt sie auf Mensch und Anlass ab – und die Jahreszeiten geben den Rahmen vor. Auf der angrenzenden Streuobstwiese etabliert sie jedes Jahr eine neue Wildblumenart – darunter der Große Klappertopf, der den Wiesengräsern Einhalt gebietet und anderen Wildblumen Raum zum Aufblühen gibt, und Tausende von Schneeglöckchen, die jeden Frühling als erste Boten erscheinen.